Nachhaltiger Tourismus
Das château ist auch unser Zuhause. Sorgsam mit Energie, Wasser und Abfall umzugehen, ist für uns kein Verkaufsargument, sondern unsere Lebensweise, und sie gilt ganz selbstverständlich auch für die Aufnahme unserer Gäste. Das ist nicht immer einfach bei einem Haus, das fast 150 Jahre alt ist und im Schutzbereich der denkmalgeschützten Kirche von Saint-Estèphe liegt. Hier ganz konkret, was unser umweltbewusstes Engagement umfasst.

Energie
Das château stammt aus dem 19. Jahrhundert, seine Ausstattung nicht: Solarmodule, reversible Wärmepumpen, Wärmepumpen-Warmwasserbereiter, LED-Beleuchtung.
Home Assistant steuert das Ganze: Heizung und Klimaanlage richten sich nach den Buchungen, Warmwasser und das Laden unseres Elektroautos nach der Solarproduktion.
Eine Ladestation steht unseren Gästen zur Verfügung.
Wasser und Mülltrennung
Die Duschen sind auf geringeren Wasserverbrauch ausgelegt, und Regenwasser wird gesammelt, um den Garten zu bewässern. Organische Abfälle kommen auf den Kompost, der anschließend den Garten düngt.
Wir recyceln so viel wie möglich und produzieren etwa viermal so viel recycelbaren Abfall wie Restmüll. Aber wir wissen, dass wir noch besser werden können, und arbeiten daran.


Ohne Chemikalien
Für die Reinigung der Zimmer verwenden wir einen Dampfreiniger von Vapodil. Er arbeitet mit Trockendampf bei 120 °C: Die Hitze allein entfettet und desinfiziert, ganz ohne chemische Mittel und mit sehr wenig Wasser. Seine desinfizierende Wirkung wurde im Labor nach der Norm NF T72-110 geprüft. Das Ergebnis: saubere Oberflächen ohne Reinigungsmittelrückstände. Die Wäsche wird mit einem umweltfreundlichen Waschmittel gewaschen.
Draußen gilt dasselbe: keine chemischen Unkrautvernichter im Park, und unsere 20 Ar Reben werden nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus bewirtschaftet (Schwefel und Bordeauxbrühe).
In den Zimmern und am Tisch
Handtücher und Bettwäsche werden auf Wunsch gewechselt, nicht täglich: Zu Hause wechselt sie auch niemand jeden Morgen. Die Miniflaschen sind nachfüllbaren Spendern gewichen, ein Vorschlag unserer Gäste, den wir gerne umgesetzt haben. Die Zimmer mit Küche haben eigene Behälter für die Mülltrennung.
Beim Frühstück: so weit wie möglich Erzeugnisse aus der Region, hausgemachte Konfitüren und Joghurts, übrig gebliebenes Obst wird weiterverwendet statt weggeworfen, und Wasser in der Glaskaraffe.

Unsere Bio-Nachbarn
Wir sind nicht allein. Rund um uns sind mehrere châteaux in Saint-Estèphe ökologisch zertifiziert. Sie lassen sich besichtigen, und wir empfehlen sie Ihnen gerne.
Bio-zertifiziert
Château Tronquoy
Nachbar von Montrose, auf dem Plateau von Saint-Estèphe. Seit mehreren Jahren biologisch bewirtschaftet.
Das château entdeckenBio-zertifiziert · 2024
Château Meyney
51 Hektar am Stück mit Blick auf die Mündung, zwischen Montrose und Calon Ségur.
Das château entdeckenBio-zertifiziert · 2018
Château de Côme
Kleines Familienweingut mit 7 Hektar, eines der ersten Bio-Weingüter der Appellation.
Das château entdeckenBio-zertifiziert · 2024
Château Lilian Ladouys
Über 40 Hektar auf Kies- und Ton-Kalk-Böden, Weinkeller von Jean-Michel Wilmotte.
Das château entdecken
Warum keine Zertifizierung?
Wir haben keine Umweltzertifizierung, und das nicht aus mangelndem Interesse. Die Gütesiegel, die für ein Haus unserer Größe infrage kommen, sind teuer, und ihre Kriterien sind für Betriebe gedacht, die mit vier Gästezimmern nichts gemein haben.
Wir möchten uns gerne zertifizieren lassen, sobald es ein Gütesiegel gibt, das für ein kleines Haus wie unseres Sinn ergibt. Bis dahin sagen wir Ihnen lieber einfach, was wir tun.
